Dienstag, 11. November 2014

Wozu ist Resistenzzüchtung bei Pflanzen gut?

Die Schaffung neuer Resistenzen ist die umweltfreundlichste und kostengünstigste Art des Pflanzenschutzes. Man muss dadurch weniger Pflanzenschutzmittel verwenden, schont natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser und die Biodiversität in und um das Feld, der Verbraucher braucht sich weniger um “Gift im Essen” zu sorgen und der Landwirt hat ein geringeres Risiko eines Ertragausfalls durch Schaderreger.
Wer also nachhaltig landwirtschaften will, sollte in resistente Sorten investieren.

Resistenzzüchtung wird umso wichtiger, je mehr Symptome der Klimawandels in unseren Breiten einschlagen. Denn schon eine Temperatursteigerung ab 3°C kann zur Ausbreitung einer Schadinsektenart bis zu 1000 km nach Norden führen.
Denn dann ähnelt das neu erschlossene Gebiet für das Schadinsekt nicht nur mehr seiner alten Heimat. Erhöhte Temperaturen beeinflussen auch die Entwicklungsgeschwindigkeit der schon vorhandenen Schadinsekten sowie das Geschlechterverhältnis und das gesamte Populationswachstum. Wenn durch einen Temperaturanstieg die Vegetationszeit verlängert und die Winterruhe verkürzt wird, kommen auch pro Jahr mehr Generationen durch, die dann auch die komplette Saison aktiv sind und Schaden anrichten. Außerdem wird es durch erhöhte Temperaturen wahrscheinlicher, dass Schadinsekten ganz neue Pflanzen als Nahrungsmittel für sich entdecken.
Das ist nicht nur fatal im Fall von Fraßschäden, auch Viren können so länger und auf mehr verschiedene Pflanzen übertragen werden.
(Wichtige Beispiele für Schädlinge, die sich nach dieser Dynamik ausbreiten können sind:

Ostrinia nubilalisElateridae
Maiszünsler                                                         Schnellkäfer

Aelia acuminataPieris sp.
Getreidewanze                                            Kohlweißling
Plutella xylostellaAphidoidea
Kohlmotte                                                          Blattläuse

Aber nicht nur Schadinsekten reagieren auf erhöhte Temperaturen. Auch Bakterien und Pilze könnten sich dann besser verbreiten, besonders wenn zur erhöhten Temperatur auch eine hohe Feuchtigkeit dazukommt. Besonders Bakterien sind aber nur sehr schwer chemisch bekämpfbar.
PuccinialesErwinia amylovora
Roste                                                     Feuerbrand

Quellen: Wikipedia, http://www.jki.bund.de/

Mittwoch, 5. November 2014

Chilli-Käse-Ei-Brötchen (vegetarisch)

Frühstück

Zutaten (eine Portion):

1 Vinschgauer Roggenbrötchen (z.B. bei Penny) oder sonstige Brötchen mit wenig Weißmehlanteil
2 Streifen Butter
1 Scheibe Schalblettenkäse (Sorte egal, nach Belieben)
1 Ei
1 frische Chilli oder Jalapenoscheiben aus dem Glas – Schärfe nach Belieben
1 Teelöffel Meersalz
1 Prise Pfeffer

Das Brötchen auf beiden Seiten mit etwas Butter einschmieren. Auf die untere Seite die Scheibe Schmelzkäse legen – dabei die Ecken abreißen damit der Käse im Brötchen bleibt. Auf den Käse die Chillischeiben geben.
Brötchen für ein paar Minuten in den Ofen geben, so dass es knusprig wird und Butter und Käse zu zerlaufen beginnen.

In der Zwischenzeit: Am besten eine sehr kleine Pfanne erhitzen (oder in einer normalgroßen Pfanne eine runde Form etwa in der Größe des Brötchens mit hinzugeben. In der Pfanne sollte sich dann schon Öl befinden und ein halber Teelöffel Meersalz (normales geht auch, knackt aber nicht so schön).
Dann vorsichtig das Ei in die Pfanne geben, der Dotter soll intakt bleiben und sich idealerweise in der Mitte befinden.
Den Pfeffer und den Rest Salz auf den Dotter geben.

Wenn das Brötchen aus dem Ofen kommt und das Eiweiß auf der Pfannenseite leicht braun wird und auch sonst fest geworden ist, kannst du das Spiegelei in das Brot auf die Käse-Chilliseite geben.

Brotdeckel andrücken, so dass der Dotter platzt und sich auf dem Brötchen verteilt.

 

Mjammjamm: Reinbeißen, ist fertig!